Presse-Stimmen

Die virtuosesten Arien in Barockopern haben ihren Ursprung oft in den aufgewühlten Gefühlen ihrer Heldinnen. Wie genüsslich lässt sich da zürnen und Rache schwören! Und wo in einem geistlichen Text von Gottes gerechtem Zorn («furor iustissimae irae») die Rede ist, zögert jemand wie Vivaldi natürlich nicht, dafür opernhaft funkelnde Musik zu schreiben. Aber auch in zarteren Gefilden, bei der musikalischen Darstellung von Bächen und Lüftchen, springen und sprudeln im Barockgesang die Töne. Zu singen ist das allerdings stets schwer, und zum Schweren gehört, dass es ganz leicht klingen soll. Die Sopranistin Yerin Mira Läuchli gehört zu denen, die das ganz meisterhaft beherrschen, und die dabei ihre ganze virtuose Singkunst in den Dienst des musikalischen Ausdrucks stellen.
Musikkollegium Winterthur

Die Sopranistin Yerin Läuchli ist eine Wucht und vermag den drei Männern stimmlich souverän die Stirn zu bieten. Wenn sie zwischen Leiden und freudiger Erlösung den Tod ihres Freundes besingt, ist das betörend anmutig anzusehen und schrecklich schön zu hören.   reformiert

Die junge Sopranistin begeisterte das Publikum mit ihrem musikalischen Können und ihrer kraftvollen Stimme. Es war, als würde sie die Protagonisten auf der Bühne in jedem Moment zum Leben erwecken und die Gefühle von Liebe, Schmerz und Sehnsucht, die sie sang, ließen das Publikum leise mit ihr träumen, leiden und hoffen.
Elgger / Aadorfer Zeitung

„Für mich war es ein besonders berührendes Erlebnis, im diesjährigen Programm eine so talentierte junge Sängerin zu begleiten, deren Entwicklung und Werdegang ich von Klein auf miterleben durfte“, sagte Druey. Sopranistin Yerin Mira gehöre mit ihrem Ausdruck, ihrer Wandlungsfähigkeit und ihrer stimmlich-technischen Perfektion schon jetzt zu den ganz Grossen ihres Faches. „Sie hat nicht nur das Publikum, sondern auch uns Musikerinnen und Musiker beflügelt“, so Druey.
Limmattaler Zeitung